Tag 13 – Dies ist das Haus, das verrückte macht

Heute war irgendwie der Wurm drin … im Tag. Eigentlich wollten wir heute eine etwas längere Tour in den nächsten Fjord und wieder zurück machen. Allerdings mussten wir vorher noch Kontakt mit „Cheap Jeeps“ aufnehmen, da unser Korando ja beunruhigende Geräusche macht und wir so ungern in unbewohntes Gebiet fahren wollen.

Als wir jemanden am Telefon hatten schilderten wir unser Problem und er meinte er meldet sich wieder, um uns eine Werkstatt zu nennen. Das hat eine ganze Weile gedauert. Und als wir dann zu der Werkstatt fuhren, hatte diese Mittagspause bis 13.00 Uhr. Wir fuhren also wieder zurück in die Stadt (die Werkstatt lag etwas außerhalb am Hafen) um mal wieder ein paar Pylser zu essen. Anschließend sollte es ins Museum gehen – das machte jedoch erst um 13.00 Uhr auf 🙁

Zurück in der Werkstatt trafen wir einen sehr netten und kompetenten Mechaniker an, der schon Bescheid wusste und unser Auto sofort (nach einer kleinen Probefahrt) auf die Hebebühne hob. Er stellte ein kaputtes Radlager feststellte. So können wir also nicht wie geplant morgen ins Hochland weiter fahren.

Telefonate der Werkstatt und uns mit Cheap Jeeps ergaben folgende Lösung: Ersatzteile werden heute Nacht aus Reykjavik mit dem Flugzeug direkt hier her geliefert. Allerdings können sie erst am Mittwoch eingebaut werden, da die Werkstatt morgen wegen eines privaten Anlasses geschlossen hat. Also bleiben wir hier noch einen weiteren Tag.

Der Tag war nach dieser Aktion schon ziemlich weit fortgeschritten und aus unserer geplanten Wanderung wurde nichts. Wir wollten dann noch eine kürzere Route gehen, fanden jedoch den Anfang nicht. Wir kletterten dann querfeldein unsere eigene Route am Fjordkamm hoch und überquerten jede Menge Bäche, die von einer Vielzahl kleiner Wasserfälle gespeist wurden. Nach der Rückkehr gönnten wir uns noch eine gute Stunde im örtlichen Schwimmbad mit den div. heißen Töpfen und diesmal einer Riesenrutsche. Nach dem Einkaufen ging es zurück zu Einar. Merkwürdiger Weise macht unser Auto jetzt keine Geräusche mehr …

Einar freute sich mächtig als wir ihn zum Abendessen einluden. Es gab gebratene Hühnerbrust mit Karotten-/Paprikagemüse und Kartoffeln. Dazu ein Gläschen echtes Bier.

Morgen hoffen wir, dass wir unsere Pläne ungestört umsetzen können. Falls unser Auto das noch mitmacht, wollen wir einige der Nachbarfjorde besuchen, bevor wir uns dann Mittwoch erneut in Richtung Hochland in Bewegung setzen. Nachfolgend ein paar schöne Bilder aus Neskaupstaður und Umgebung.

 

 

 

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